Sonntag, 20. Februar 2011

Heute habe ich endlich einen Weg in die Natur gefunden. Sehr naturig. Ihr wollt meine Schuhe nicht sehen, ich weiß gar nicht wie ich die wieder sauber bekommen soll.
Leider war es auch so eher nass-kalt und neblig. Ich denke, wenn es warm und trocken wird ist das ganze noch netter.
Durch die Wiesen laufen und von den Hügeln die Aussicht genießen!

Nur in den Wald gehe ich vermutlich (vermutlich im Sinne von auf jeden Fall) nicht mehr. Es war dort zwar eigentlich auch interessant und nett. Der Ursprungsplan war auch mit der Kamera wieder zu kommen.
Aber dann bin ich den Weg zurückgelaufen und plötzlich kommt ein riesen Vieh von Bulldogenhund auf mich zugerannt und kläfft wie verrückt.
Zuerst dachte ich, da sind ja Fäßer und irgendwie ein Zaun, einfach schnell weiterlaufen.
Dann stand er direkt hinter mir.
Ich konnte mich nicht entscheiden ob ich rennen, stehen bleiben, weiter gehen sollte mit einem aggressiven Köter keinen Meter hinter mir. Ich habe mich für schreien entschieden.
Offensichtlich eine gute Entscheidung,den von irgendwo weit weg ertönte ein anderer Schrei und der galt dem Vieh. Er ist sofort gefolgt und ich hab mich aus dem Staub gemacht.
Mit zitternden Knien und Tränen in den Augen.
In den Sekundenbruchteilen musste ich daran denken was Papa immer gesagt hat, weil ich schon als Kind Angst vor Hunden hatte.
Ich soll ihm einfach eine auf die Schnauze hauen.
Aber mal ehrlich, bin ich bescheuert oder was?
Das ist ja als würde ich ihn noch mal drum bitten mich zu zerfleischen. Nein, danke. Trotzdem interessant welche Gedanken einem kommen, wenn man in so einer Situation ist.

Wieder ein Kapitel für "Wie zur Hölle hab ich das eigentlich ohne einen einzigen Kratzer überlebt?".
Ich glaube Oma wusste schon sehr genau was sie tat als sie mich mit reichlich Schutzengelbilder beschenkte und immer wieder ermahnte zu ihm zu beten.
Immerhin hat er verdammt viel zu tun!

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